Typische Merkmale der schwedischen Kachelöfen

Konstruktion der antiken schwedischen Kachelgrundöfen

Die antiken schwedischen Öfen werden Kachelreihe für Kachelreihe aufgebaut. Dabei werden erst die Kacheln aufgestellt und mit Draht verklammert. Dann werden die Mulden auf der Kachelrückseite mit Füllsteinen aufgefüllt, und erst danach werden die Züge im inneren des Ofens und die Rückwand gemauert.

Antiker schwedischer Kachelofen im Aufbau

Der größte Unterschied zum Aufbau vor 200 Jahren besteht darin, dass an einigen Stellen im Ofen etwas härter gebrannte Schamotte -und nicht nur Ziegel- verwendet werden. Dadurch werden längere Lebensdauern des Ofens möglich. Früher mussten die Öfen alle ca. 10 - 12 Jahre ab- und neu aufgebaut werden, weil Feuerraum und Fugen undicht wurden. Ansonsten besteht der Innenausbau immer noch aus Ziegeln, Sand und Lehm.

Das Bild oben zeigt einen runden antiken Ofen in Eckaufstellung, der bis einschließlich der 4. Kachelreihe aufgemauert ist. Der Hauptzug als Verlängerung des Brennraums ist gut zu erkennen. Ebenso die beiden Fallzüge vorne und die beiden Steigzüge hinten. Über die beiden seitlichen Reinigungsklappen links und rechts unten können die Steig- und Fallzüge gekehrt werden.

Technik der Gabriel-Keramik Kachelgrundöfen

Die Kachelgrundöfen von Gabriel-Keramik sind Weiterentwicklungen der traditionellen schwedischen Kachelöfen mit dem 5-kanaligen Zugsystem unter Verwendung moderner Baustoffe und Montagetechniken, inklusive einem austauschbaren Brennraum nach dem aktuellen Stand der Technik.
Der Hauptzug bildet die Verlängerung des Brennraums. In ca. 1,80m Höhe teilt er sich in zwei Züge, die die Rauchgase vorne rechts und links nach unten führen. Nach der Wende steigen die Rauchgase hinten links und rechts nach oben und vereinigen sich wieder. Nach vollständigem Abbrand wird der Absperrschieber im Kachelofen geschlossen, um eine Auskühlung durch den Kamin zu verhindern.




Aufbau des Ofenkerns mit vorgefertigten Schichten aus schwerem Material (Hauptbestandteil: Olivin)
und traditionellem schwedischen 5-kanaliges Zugsystem



1.4 - 2 to wärmespeichernde Masse

Wärmespeicherkapazität 165 MJ

nach 21 Stunden sind noch 25% der Wärme gespeichert




Messing-Aussentüren, oder als Optio verchromte Türen


Innentüre mit großem Glaseinsatz mit "Scheibenspülung"
Funktion und Aufbau eines Cronspisen-Kachelofens

durch lange Züge im Ofen nur geringe Wärmeabgabe in den Schornstein

gemessener Wirkungsgrad 93,4% vom staatlichen Schwedischen Prüfungsinstitut (SP)

erfüllt alle Anforderungen und Abgas-Grenzwerte nach DIN EN 15250, 15a B-VG, DIN plus BlmSchV I und BlmSchV II


freistehender innerer Ofenkern zur Absorbtion thermischer Ausdehnungen; Kacheln werden an den äusseren Ring geklebt


Strahlungswärme


zusätzlicher Warmluftanteil, kann optional mit Ventilator verstärkt werden



auch Aussenluft-Erwärmung oder externe Verbrennungsluftzufuhr möglich

Der Brennraum wird als fertige Kassette eingesetzt. Der Brennraum ist nach oben offen so dass die Flamme Zeit und Raum für eine vollständige und saubere VErbrennung hat. Im Brennraum wird vorgewärmte Sekundär und Tertiärluft zugeführt..
In dem Brennraum wird über Rohre Luft ( Raumluft oder Aussenluft) erwärmt die und dann in den Raum abgegeben.
Für diesem Brennraum ist auch die Zufuhr der Verbrennungsluft von aussen möglich. Der Ofen ist auch in Bauart 1 (selbst zufallende Türe) erhältlich.

Weitere Infos zu Gabriel-Keramik finden Sie auf http://www.gabrielkakelugnar.se